Sexistinnen-Pranger

Behörden und Organisationen


Welthungerhilfe


In einem Video läßt die Welthungerhilfe erklären, daß Nahrungsmittel in Haiti exklusiv an Frauen ausgegeben würde. Begründet wird dies damit, daß einige Männer anläßlich der Ausgabe ein ungeordnetes Verhalten an den Tag gelegt hätten.

Da der Ton schwer verständlich ist, gebe ich den Text des Vorspanns wieder:

Erdbeben in Haiti

Welthungerhilfe-Helfer Thomas Hoerz erklärt, warum zu Beginn der Verteilungen nur Frauen Hilfsgüter erhielten, um sie an die Familien weiterzuverteilen und wie das Prozedere mit den Coupons funktioniert.

Eine sehr kritische und erhellende Leserdiskussion hierzu findet sich im Weblog der Welthungerhilfe. Auszüge:

Frank

Am 8. Februar 2010 um 13:01 Uhr

Liebes Welthungerhilfe-Team,

wie man in diesem Blog lesen kann, verteilt ihr in Haiti die Hilfsmittel nur noch an Frauen. Ihr handelt damit getreu eurer ideologischen Ausrichtung ("Frauen stärken") und tragt damit aktiv dazu bei, dass die Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern neu geordnet werden.

In diesem Sinne wäre es nur konsequent, wenn ihr bekanntmachen würdet, dass ihr keinerlei Spenden von Männern mehr entgegennehmen möchtet. Wenn Männer nur noch dazu gut sind, schwere Lasten zu schleppen und sie dann ausschließlich an Frauen zu verteilen, offenbart ihr damit eine derart abwertende Haltung gegenüber dem männlichen Geschlecht in seiner Gesamtheit, dass es für euch ethisch sicherlich nicht vertretbar ist, von solchen per se "gewalttätigen" und "unvernünftigen" Subjekten auch noch finanziell unterstützt zu werden.

Ich persönlich empfinde eure konsequent frauenfreundliche Ausrichtung jedenfalls als Aufforderung, der Welthungerhilfe nichts mehr zu spenden. Zum Glück gibt mir der Spendenratgeber von MANNdat e.V. genügend Alternativen zur Hand, bei denen ich sichergehen kann, dass mein Geld nach Bedürftigkeit verteilt wird und nicht nach Geschlecht.

Gerd Kalmbach

Am 10. Februar 2010 um 14:23 Uhr

Das sexistische Verhalten der Welthungerhilfe ist leider nicht so harmlos, wie hier von der Dame/den Damen dargestellt - es folgt einer Doktrin, die schon 1998 beim Hurrican "Mitch" u.A. in Guatemala angewendet wurde!

Dort mußten Männer die zerstörten Häuser wiederaufbauen, der Lohn aber - die Nahrung - wurde den Frauen zur Verteilung gegeben. Und als die Häuser dann fertig waren, wurden diese dann...den Frauen überschrieben! Monate später waren dann die Hilfsorganisationen "überrascht", daß daraufhin viele enttäuschte und enteignete Männer in die Städte zum Arbeiten gezogen waren, aber kein Geld mehr an ihre Familien sendeten. Der feministische Spaltpilz, mit dem die "Hilfsorganisationen" den Völkern der Welt "westliche Werte" vermitteln wollen, wirkt also schon. Frauenhilfen, Mädchenschulen, Frauendörfer, AIDS-Projekte nur für Frauen...

Es gibt schockierende Mailverkehre von Frauenorganisationen, die diese Katastrophen ganz offen als "Chance zum Umbau der Gesellschaft" bezeichnen. Dafür aber haben sie kein Mandat von den Betroffenen erhalten - die wollen einfach in ihren angeblich so patriarchischen, selbstgewählten Familienstrukturen leben - und nicht im von UNIFEM u.ä;. angezettelten Geschlechterkrieg.

Solange man mit seinen Spenden solche Männerhasserinnen mit durchfüttern muß, sollte man vielleicht nur noch Menschen im Umfeld ganz direkt Gutes tun, die man persönlich kennt. 85% der Obdachlosen sind übrigens Männer.

Im Übrigen gilt, was schon zu der entsprechenden Vorgehensweise des WFP (Welternährungsprogramm) gesagt werden mußte, siehe Navigation (links).

Ich werfe der Welthungerhilfe vor:

  • Instrumentalisierung von Naturkatastrophen zur Verbreitung sexistischer Praktiken
  • Zerstörung ethnochthoner Familienstrukturen
  • Vorbereitung eines Kampfes Aller gegen Alle.

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