Sexistinnen-Pranger
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Sexistinnen-Pranger


Gerda Weiler Artikel eingestellt: 23-10-2011.


Schädelreihe

In ihrem Buch "Der aufrechte Gang der Menschenfrau" (1994, Bd. 2 ihrer "Feministischen Anthropologie") greift Gerda Weiler wohlwollend die Gedanken des Anthropologen Rainer Knußmanns auf, wonach der Vergleich männlicher und weiblicher Schädelformen es gestatte, im Mann einen unüberwindlichen Affen, in der Frau jedoch den wahren Menschen sowie das Bild des zukünftigen Menschen zu erkennen.

In der Absicht, diese Vorstellungen noch mehr zu verdeutlichen, übernimmt sie aus Knußmanns Darstellung eine Zeichnung sechs verschiedener Schädelformen, gruppiert sie neu, und erweitert das Bild im Sinne des "neotonischen Grundgesetzes" um einen siebten Schädel, dem sie die Bezeichnung "Moderne Menschenfrau" zuordnet. Eine männliche Entsprechung kommt nicht vor.

Im zugehörigen Text (S.64f.) kommt zwar auch der Begriff "Menschenmänner" vor, aber nur als Abgrenzung zum Begriff "Schimpansenmännchen".

Das Verhältnis zwischen Mann und Frau faßt sie u.a. in diese Worte:

Sie will die Liebe, er will den Tod. (S.304)

Ich werfe Gerda Weiler vor:

  • Sexistische Verunglimpfung des Mannes unter Verwendung von rassistischen Zuschreibungen.
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