Sexistinnen-Pranger

Was ist Sexismus ?


Achtung!

(7-10-2009) Dies ist die alte Fassung der Seite, die jetzt die Überschrift trägt: "Das ist Sexismus!" Sie können die neue Seite über diesen Verweis aufrufen. Sie entspricht meinem jetzigen Kenntnisstand und Ziel. Das eingehende Studium entsprechender Literatur und mein Nachdenken haben mich zu tieferen und klareren Einsichten geführt, die ich Ihnen mit der Neufassung zugänglich mache.


Bevor Sie sich die Täterinnen-Profile ansehen, sollten Sie natürlich wissen, unter welchen Kriterien ich Frauen als sexistisch einordne. Sie werden überrascht sein, zu welch einem Wortverständnis man kommen kann, wenn man die feministische Definitions-Hoheit einmal außer Kraft setzt.

 

Fragen-Übersicht:

1. Gibt oder gab es auch Sexismus, der auf Frauen abzielt ?

2. War wenigstens Otto Weininger ein Sexist ?

3. Woher kommt dann die Zuschreibung von Sexismus auf Männer ?

4. Können denn Männer zumindest theoretisch Sexisten sein ?

5. Ist Feminismus identisch mit Sexismus ?

6. Ist Maskulismus ein Sexismus ?

7. Gibt es einen natürlichen hierarchischen Unterschied zwischen Mann und Frau ?

8. Verhindert eine Leugnung dieses Unterschiedes einen Erfolg der Männerbewegung ?

9. Ist die Idee einer natürlichen Hierarchie nicht überholt, ja schädlich?

10. Brauchen wir wirklich ein Patriarchat ?

 

1. Gibt oder gab es auch Sexismus, der auf Frauen abzielt?

Nein, zumindest nicht in Deutschland. Mir jedenfalls sind weder Gesetze oder Verordnungen bekannt, die Frauen benachteiligen, noch Ideologien, welche eine Benachteiligung von Frauen fordern und legitimieren.

 

2. War wenigstens Otto Weininger ein Sexist?

Nein. Weininger ( 1880-1903) schrieb zwar in seinem Hauptwerk ("Geschlecht und Charakter", 1901, 1980, Rezension) Sätze wie: " [...] das höchststehende Weib steht noch unendlich tief unter dem tiefststehenden Manne" (a.a.O., S. 404). Gleichzeitig aber befürwortete er - ungewöhnlich für seine Zeit - die Einführung des Frauenwahlrechts. Weininger schuf eine Metaphysik der Geschlechter, aber ein Sexist war er nicht.

 

3.Woher kommt dann die Zuschreibung von Sexismus auf Männer?

Diese Zuschreibung kommt aus dem feministischen Lager. Feminismus ist eine Ideologie, also ein von Sonderinteressen bestimmtes Gedankensystem. Nun aber wollen Ideologen nicht unbedingt Erkenntnisse vermitteln, sondern überzeugen. Dazu bedienen sie sich bekanntlich auch der Umdeutung, ja Bedeutungs-Umkehrung von Begriffen. Und genau das widerfuhr dem Begriff "Sexismus".

Feministinnen bezeichneten nämlich männliches Verhalten, das sexuell motiviert, dabei aber unreflektiert war, einfach als sexistisch - so, als läge diesem unreflektierten Verhalten eine Ideologie zugrunde. Mit der Zeit wurde dann die Zuordnung männlich = sexistisch zu einer festen öffentlichen Diskurskonstante, so daß die Kennzeichnung des Feminismus als Sexismus, obwohl zutreffend, eine Zeitlang als unmöglich erschien.

Männlicher "Sexismus":

"Schaut mal, die Tussi versucht, einzuparken!"

Weiblicher (ideologischer) Sexismus:

"Das Patriarchat ist unser Unglück!"

Einen "Sexismus" der ersten Art, welcher sich in witzelnder Verachtung ausdrückt, kennen wir, vielfältig variiert, auch mit umgekehrten Vorzeichen.

Doch wer kennt einen aktuellen, ernstgemeinten ideologischen Sexismus seitens von Männern, welcher besagt, daß Frauen die Männer seit Jahrtausenden unterdrückt und in ihrer Entfaltung behindert haben? Haben Sie gar einen Mann in Ihrem Bekanntenkreis, der mit einem Programm sympathisiert, welches die Auslöschung eines großen Teiles der weiblichen Weltbevölkerung propagiert?

Sicher nicht. Denn ein solches Programm gibt es nicht.

Genderzid-Programme sind ausschließlich weibliche Erfindungen!

Lesen Sie auf dieser Webseite nach unter "Valerie Solanas" und unter "Sally Miller Gearhart", um sie kennenzulernen.

 

4. Können denn Männer zumindest theoretisch Sexisten sein?

Meiner Auffassung nach nein. "Wenn zwei das gleiche tun, dann ist es nicht das gleiche" - diese Spruchweisheit ist ohne weiteres einsichtig etwa im Falle einer Anordnung, die einmal durch einen Betriebsleiter erteilt wird, und ein anderesmal durch einen Aushilfsarbeiter. Jeder weiß, daß beide Personen unterschiedliche Kompetenzen, Befugnisse und Verantwortlichkeiten haben, obwohl man ihnen das äußerlich oft nicht ansehen kann.

Merkwürdigerweise wird eine entsprechende Unterschiedlichkeit von Mann und Frau nicht mit der gleichen Selbstverständlichkeit anerkannt, ja oft genug geradeheraus geleugnet, obwohl hier sogar der äußere Anschein die Unterschiedlichkeit erkennen läßt.

Eine Leugnung, daß Männer auch theoretisch keine Sexisten sein können, setzt also eine Leugnung ihrer Unterschiedlichkeit voraus. Die Leugnerinnen sollten dann aber auch erklären, warum es einen männlichen Sexismus tatsächlich nicht gibt.

 

5. Ist Feminismus identisch mit Sexismus?

Ja, sofern Sie Feminismus nicht gleichsetzen mit Frauenbewegung.

Grundsätzlich handelt es sich bei "Ismen" um Ideologien. Eine Ideologie ist (in meinem Verständnis) ein interessegeleitetes Gedanken- und Denksystem und tendiert damit auch zu einer Veränderung der realen Verhältnisse. Umgekehrt muß einer Bewegung keine Ideologie zugrundeliegen, denn Ziele müssen nicht gedanklich systembildend wirken.

Insofern war auch die Frauenbewegung grundsätzlich nicht sexistisch. Der Feminismus ist es dagegen schon. Jede politische Ideologie, jede totalitäre Diktatur hat als Ausgangspunkt einen als real empfundenen Mißstand und eine Reformbewegung, durch die sie sich legitimiert. Im Falle des Marxismus z.B. war es die menschenunwürdige Ausbeutung der Lohnarbeiter; im Falle des Sexismus waren es Verhältnisse, die von manchen Frauen als Benachteiligung empfunden wurden. In beiden Fällen wurde die an sich begrüßenswerte Reformbewegung übernommen von Tendenzen totalitärer Herrschaft. Die Herrschaft blieb bzw. bleibt, nachdem die ursprünglichen Ziele der Bewegung längst erreicht sind. Und darum leben wir heute in einer Gynokratie.

 

6. Ist Maskulismus ein Sexismus?

Nach meinen oben gegebenen Erläuterungen haben wir es hier mit einem in sich widersprüchlichen Begriff zu tun. Jedoch gibt es - wie sollte es anders sein - auch andere Meinungen. Um voreilige Festlegungen zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, wer diesen Begriff einsetzt, und in welcher Absicht. Es gibt eine zu Recht viel gelesene Webseite mit dem Titel "Maskulist", dessen Autor (Michail Savakis; Buch: "Medusa schenkt man keine Rosen") diesen Begriff auf eine differenzierende Weise erläutert, die jeglichen Sexismus-Verdacht m.E. ausschließt.

 

7. Gibt es einen natürlichen hierarchischen Unterschied zwischen Mann und Frau?

Meine Antwort: Ja, es gibt ihn !

An dieser Frage spaltet sich allerdings die Männerbewegung. Die meisten ihrer heutigen Vertreter zucken entsetzt zusammen, wenn sie meine Antwort vernehmen, und machen sich Sorgen um die "Akzeptanz" der Bewegung.

Ich sehe den Mann in einer natürlichen Weise als der Frau übergeordnet. Unter "natürlich" verstehe ich nicht "biologisch", sondern ich verstehe darunter - im Aristotelischen Sinne - das, was einem Ding oder einem Wesen in einem tieferen Sinne zueigen ist. Auszuschließen sind demnach auch willkürliche oder bloß überkommene soziale Ordnungen.

Aufstände, Umwälzungen, Revolutionen können immer nur von einem Beherrschtem gegenüber dem Herrschenden ausgehen. So sind z.B. die einzelnen Körperzellen dem Organismus untergeordnet: Dieser ist Herrscher, jene sind Beherrschte. Tendenziell, d.h. wenn der Organismus seine beherrschende Kraft verliert, entarten Zellen aber zu Krebszellen. Sie vollziehen dann einen Umsturz (der Hierarchie), beherrschen den Organismus und töten ihn. Und da sie ihm bestimmungsgemäß untergeordnet sind, töten sie mit diesem Akt auch sich selbst.

In vergleichbarer Weise wirken Sexistinnen. Der Sexismus saugt den sozialen Organismus finanziell und demographisch aus. Frauen zahlen vielleicht ein Viertel der männlichen Beträge in die Sozialkassen, schöpfen aber über drei Viertel ab. Der Sexismus steigert den Leistungs-Transfer von Mann zu Frau immer noch weiter. Vor Allem aber zerstört er die Familien und menschlichen Verhältnisse.

Im Übrigen kommt eine gegenwärtig viel diskutierte Studie von Susan Pinker zum Resultat, daß Männer gerade von ihren biologischen Voraussetzungen her dafür geschaffen sind, in Hierarchien (hier: in Betrieben) die Führung einzunehmen. Neu ist das zwar nicht - es gibt viele Studien dieser Art, die zum gleichen Ergebnis kommen -, aber es wird auch regelmäßig wieder verdrängt.

 

8. Verhindert die Leugnung dieses Unterschiedes einen Erfolg der Männerbewegung?

Ich denke: Ja. So besehen, kommt schon in der o.g. Besorgnis der "sanften" Fraktion eine Fehlhaltung zum Ausdruck.

Angenommen, in einer Fabrik habe ein Umsturz stattgefunden; die Lohnarbeiter hätten ihre Vorgesetzten an die Fließbänder gedrängt und sich selbst die Führungsetage erobert; all dies habe aber angeblich nur geschehen müssen, um langfristig "Gleichheit und Gerechtigkeit" herzustellen.

Wenn nun den Betriebsleitern die Situation unerträglich wird und sie überdies zur Erkenntnis gelangen, daß der Betrieb "den Bach runtergeht", dann werden sie nicht weit kommen, wenn sie ihrerseits Gleichbehandlung für sich fordern. Sie würden verlacht, wahrscheinlich sogar noch weiter degradiert werden. Ebenso wird ein Mann, der von Frauen Gleichbehandlung fordert, von ihnen als das behandelt, was er ist: als ein Herrscher, der durch Fehlverhalten seine Legitimität preisgegeben und sich damit unterhalb des Status der Frau begeben hat.

Dies ist eine Beobachtung, die immer wieder gemacht werden kann, nicht nur auf dem Feld des Geschlechterkampfes, sondern auch z.B. in entkolonialisierten Gebieten. Dort wird ein Weißer, der sich freimütig als ein Gleicher ausgibt, verlacht, da er den Anschein erweckt, von seiner eigenen Gruppe verstoßen worden zu sein. In der Folge wird ihm der unterste Platz in der bestehenden Hierarchie zugewiesen - und eben gerade nicht der gewünschte Status der Gleichheit!

Zu einem vergleichbaren Resultat, allerdings auf dem Felde der betrieblichen Hierarchie, kommt auch die o.g. Studie bzw. das Interview mit S.Pinker.

 

9. Ist die Idee einer natürlichen Hierarchie nicht überholt, ja schädlich?

"Überholt" ist sie sicherlich - und zwar für Menschen, die sich durch die 68-Kultur-Revolution haben prägen lassen. Diese hat ihre Wurzeln im Neo-Marxismus, genauer gesagt in der "Kritischen Theorie" der Frankfurter Schule. Ihre Vertreter (Horkheimer, Adorno, Habermas, H.Marcuse, W.Reich, A.Mitscherlich u.v.a.) hatten zu ihrem erklärten Ziel die Abschaffung jeglicher Herrschaft. Dabei verliehen sie dem Begriff "Herrschaft" (und übrigens dem des Patriarchats) den schlechten Beigeschmack, den er auch heute noch hat. Weitere Ziele, die sie verfolgten, waren u.a.:

  • Sturz des obersten Wertes (Gott), Zerstörung des Christentums;

  • totale Ent-Hierarchisierung der Gesellschaft;

  • Zerstörung der Familie; stattdessen staatliche Erziehungsdiktatur;

  • Kreation eines narzißtischen, polymorph perversen, prä-ödipal regredierten Menschen, der das Lustprinzip über das Leistungsprinzip stellt, der sich von der "Tyrannei" eines Ich oder gar Über-Ich befreit hat und der sich an den Erwartungen der Anderen orientiert;

  • Ent-Pathologisierung der Krankheit, ihre Erklärung aus patriarchal-repressiv-lustfeindlichen Strukturen;

  • Institutionalisierung sexueller Perversionen.

Wer durch diese Ideologie geprägt wurde - und das sind wir Alle aufgrund des revolutionierten, weiblich dominierten Bildungswesens -, der wird kaum mehr anders können, als den chaotischen Ist-Zustand und den kollektiven Hedonismus als "Fortschritt" (zum Guten) zu bewerten.

 

10. Brauchen wir ein Patriarchat?

In einem Elternhaus tritt oft die Situation ein, daß dem Kind gesagt wird: Entweder du bist erwachsen, dann suchst du dir eine eigene Wohnung. Oder du bleibst hier, aber dann ordnest du dich unter !

In demselben Dilemma stehen wir heute hinsichtlich der Geschlechterpolitik.

o Entweder wir betrachten die Frauen als Wesen, die hierarchisch auf gleicher Stufe mit uns stehen. Dann aber gilt strikte Gleichbehandlung, d.h. außer Gleichberechtigung auch Gleichverpflichtung. Also Militär- oder Ersatzdienst für beide Geschlechter, gleiche Belegung der Strafanstalten, ausgeglichener Transfer von z.B. Unterhaltsleistungen, usw.

o Oder aber wir betrachten Frauen als beschützenswerte Wesen. Dann aber brauchen wir ein Patriarchat. Denn dort stehen Frauen in einer hierarchischen Position, die ihnen Schutz gewährt ("Frauen und Kinder zuerst !"), gleichzeitig aber auch von ihnen verlangt, daß sie sich uns unterordnen.

Gegenwärtig leben wir in einem gemischten Zustand, in dem Frauen aus beiden Elementen die Vorteile für sich ziehen, während wir die Nachteile auf uns genommen haben.

Und dieser Zustand verdient die Bezeichnung Matriarchat. Immerhin ist der ganze öffentliche Dienst, das Erziehungs- und Bildungswesen, das Rechtswesen und die Medien weiblich dominiert. Das ist historisch einmalig. Verwechseln Sie bitte nicht "Matriarchat" mit "Matrifokaler Gesellschaft" ! Letztere hat es immer gegeben und gibt es auch heute noch, z.B. in weiten Teilen Schwarz-Afrikas. Derartige Gesellschaften sind gekennzeichnet durch die Herrschaft der Frauen u.a. im wirtschaftlichen Bereich. Weitreichende politische Entscheidungen aber werden und wurden auch dort nur durch Männer getroffen.

Das Matriarchat hingegen - und es gibt erst heute ein Matriarchat, nämlich in Deutschland - wird umgekehrt durch die Wirtschaftskraft der Männer finanziert, welche dafür in den o.g. öffentlichen Bereichen unterrepräsentiert sind. Grob gesagt: Das Matriarchat lebt auf Kosten, aber ohne große Mitwirkung der Männer. Das ist ähnlich wie in einem Organismus, der von einer wuchernden Geschwulst befallen ist.

Ob wir ein Patriarchat brauchen, hängt also davon ab, ob es gelingt, wirkliche Gleichheit zwischen den Geschlechtern herzustellen. Ich persönlich halte die Idee von der tatsächlichen oder prinzipiell möglichen Geschlechter-Gleichheit für ein sehr gefährliches Ideologem. Es ist das Ideologem des Gender-Mainstreaming. Ziel ist die Umwandlung des Menschen durch Umbau der Gesellschaft. Derartige Versuche - und die Katastrophen, welche sie nach sich zogen - sind uns aus der Geschichte bekannt.

 

Das Ziel dieser Webseite ist ihrem Anspruch nach zwar ein negatives, nämlich die Anprangerung von Sexistinnen. Dahinter aber steht ein positives Ziel, nämlich die Wiedergeburt des Patriarchats. Ich weiß, daß "Patriarchat" zu einem zeitgenössischen Unwort geworden ist, und daß ich damit provoziere. Häufig bekomme ich zur Antwort: "Ja, wollen Sie denn diese Zustände zurückhaben ?"

Doch fragen Sie sich selbst, lieber Leser: Aus welchem ideologischen Hintergrund stammt denn Ihre Vorstellung von "diesen Zuständen" ? Denken Sie kritisch ! Das Wort "Patriarchat" hat eine radikale Bedeutungs-Umkehr erfahren, und die sollten wir Männer endlich einmal hinterfragen. Eine "Kritik der Kritischen Theorie" (also der Frankfurter Schule) ist gefordert!

 

 

 

Auf dem Bild rechts sehen Sie: Männer zahlen mehr als das Doppelte wie Frauen ! Aber warum ?

Hier zeigt sich das Dilemma, in das der Sexismus uns hineinmanövriert hat:

 

 

 

Foto: Spiegel

Entweder

stehen Frauen nicht auf der Stufe von Erwachsenen. Dann allerdings bräuchten wir unbedingt ein Patriarchat. Denn im Patriarchat genießen Frauen die Vorzugsrolle beschützenswerter Wesen.

Oder

wir betrachten Mann und Frau als hierarchisch gleich. Dann haben sie aber auch gleiche Leistungen zu erbringen. Und zwar überall und nicht nur da, wo es ihnen vorteilhaft erscheint !

Wie wäre es, wenn auch Frauen einmal mehr als das Doppelte zahlen ? Wir könnten es dann ja "positive Diskriminierung" nennen !

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