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TERRE DES FEMMES e.V. Menschenrechte für die Frau


Der 1981 gegründete Verein "TERRE DES FEMMES" ist ein sexistischer Verein par excellence. Über die Namengebung schreibt die Vorsitzende Christa Stolle:

"Die Wortähnlichkeit mit terre des hommes war beabsichtigt. Der Name soll ausdrücken (denn im Französischen bedeutet homme zugleich Mensch und Mann), dass die andere Hälfte der Weltbevölkerung, die Frauen, auch ein Recht auf menschenwürdiges Leben auf dieser Erde hat."

Diese Erklärung diffamiert das Vorbild terres des hommes, denn dort ging und geht es gar nicht um Männer, sondern um Kinder, und zwar um Kinder beiderlei Geschlechts. Überdies wollen die Betreiber der deutschen Sektion den Namen terres des hommes im Sinne von "Erde der Menschlichkeit" verstanden wissen. Die Folgerung von TERRES DES FEMMES, daß der "anderen Hälfte" der Weltbevölkerung auch ein Recht auf menschenwürdiges Leben zuzusprechen sei, ist also in diesem Zusammenhang absurd. Denn ein solches Recht ist den Frauen durch terres des hommes niemals abgesprochen worden.

 

Ein Schwerpunktthema des Vereins ist die häusliche Gewalt. Wiederum ist es bezeichnend für den programmatischen Sexismus von TERRES DES FEMMES, daß die Gewalttätigkeit hier zum Subjekt ein Kollektiv hat - nämlich das männliche Geschlecht. Männer sind demnach Träger einer Erb- und Kollektivschuld: Prinzipiell jeder Mann ist verdächtigt, Akte der häuslichen Gewalt entweder schon begangen zu haben oder zwangsläufig einmal zu begehen.

Täter-Klingelschild

Im nebenstehenden Bild kommt das sehr schön zum Ausdruck. Wir werden in die Rolle des Blockwarts versetzt und können uns beim Blick auf die Klingelschilder kaum der Frage erwehren, warum alle diese Männer, denen die Gewalttätigkeit gleichsam auf die Stirn geschrieben steht, sich nicht bereits in Sicherheitsverwahrung befinden, oder ob sie zumindest eine Gewaltsteuer zu entrichten haben. Bemerkenswert ist auch, daß die einzige namentlich gekennzeichnete Frau als Komplizin gekennzeichnet ist, und ebenso die einzige namentlich gekennzeichnete Familie: Wer ausbricht aus dem System der Bespitzelung, wird stigmatisiert.

Auf der Originalseite findet sich unter diesem Bild folgender Text:

"Die letzten Meter zum Jugendamt sind für die Mutter Sibylle Schmidt kaum zu ertragen. Fest drückt sie die Hand ihrer 12-jährigen Tochter Nadja, die sie in wenigen Minuten ihrem leiblichen Vater übergeben muss. Dem Mann, der sie und ihr Kind über Jahre hinweg misshandelt und gedemütigt hat. Warum tut eine verantwortungsvolle Mutter dies? Der Grund liegt in der häufig angewandten gesetzlichen" Sorge- und Umgangspraxis "in Deutschland.

TERRE DES FEMMES ist aktiv, um Betroffenen durch eine Änderung des aktuellen Sorge- und Umgangsrechts in Fällen von Häuslicher Gewalt mehr Sicherheit und Schutz zu geben."

Doch damit nicht genug. Der Verein bemüht nicht nur die Justiz, sondern auch Verwaltung und Wirtschaft um ihre sexistische Mitwirkung:

"Ein zweiter Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Schaffung einer unternehmerischen Allianz gegen Häusliche Gewalt. Das Ziel ist, die deutsche Wirtschaft als wichtigen gesellschaftlichen Akteur in die Bekämpfung Häuslicher Gewalt einzubinden. Mit Hilfe unserer Initiative einer" Workplace Policy (Arbeitsplatz-Polizei) "können Betroffene durch Betriebe unterstützt werden. Immer mehr Arbeitgeber informieren sich bei uns oder haben die Workplace Policy bereits eingeführt. Hierzu gehören die Berliner Bezirksämter in Charlottenburg-Wilmersdorf und Reinickendorf mit ihren rund 4000 Angestellten, oder auch die mittelständische Firma Rösch in Tübingen."

Daß ein derart ideologisierter Verein es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, kann kaum überraschen. So heißt es:

"In 95 Prozent der Fälle Häuslicher Gewalt sind Frauen die Opfer und Männer die Täter."

Der Berliner polizeilichen Kriminalstatistik 2008 zufolge machen die männlichen Tatverdächtigen jedoch 77,3 % aus - wobei noch zu bedenken ist, daß die Polizei das Hellfeld im Blick hat und die meisten männlichen Opfer nicht erfaßt, weil die sich schämen - oder zu Recht auch fürchten -, Anzeige zu erstatten. CTS-Studien kommen eher zum Ergebnis eines weiblichen Gewalt-Primates, siehe z.B. hier.

Ebenfalls ist dieser Statistik zu entnehmen, daß das Vortäuschen einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung eine ziemlich rein weibliche Domäne ist. Sie geht nämlich zu 93 % von Frauen aus.

 

Auf einer der weiterführenden Seiten entschlägt sich TERRES DES FEMMES sodann jeglicher Differenzierung und lanciert den ideologischen Totalschlag:

Häusliche Gewalt: Allgemeine Informationen

Definition

Häusliche Gewalt wird definiert durch

  • körperliche und sexuelle Misshandlungen,
  • Beschimpfungen, Demütigungen und Bedrohungen,
  • Isolierung und ökonomische Gewalt

ausgeübt an Menschen, mit denen der Täter zusammen lebt (oder gelebt hat), mit dem Ziel, Macht und Kontrolle über sie auszuüben.

Wohlgemerkt: "der Täter". Letzte Zweifel an der 100 % - Zuweisung räumt die nachfolgende Passage aus:

Ein Teufelskreis der Gewalt

Das Erleben von Einschüchterungen, Demütigungen, seelischer Grausamkeit und brutaler körperlicher und sexualisierter Gewalt innerhalb "des Schutzes" der eigenen Privatsphäre erschwert es der Frau, sich Hilfe zu holen, da der Angreifer und Täter gleichzeitig der Vater ihrer Kinder ist.

 

Bemerkenswert frech oder blind erscheint auch folgende Feststellung von TERRES DES FEMMES:

"Ihr eigenes Zuhause ist der gefährlichste Ort für eine Frau."

Angesichts des pränatalen Massenmordes an Kindern darf mit viel mehr Recht gesagt werden:Ihr eigener Mutterleib ist der gefährlichste Ort für Kinder.Wobei infolge des fehlenden Mitspracherechts der Väter die Urheberschaft dieses Massenmordes zu 100 % weiblich ist.

Ich werfe TERRES DES FEMMES vor:

  • Sexistisch orientierte Volksverhetzung
  • Mißbräuchliche Namens-Anleihe bei einem Kinder-Hilfswerk mit der Wirkung sexistischer Diffamierung
  • Herabwürdigung von Kindern durch ideologische Instrumentalisierung

Klingelschild neu

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