Sexistinnen-Pranger

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Valerie Solanas (1936-1988)


Valerie Solanas

Valerie Solanas ist Autorin des SCUM-Manifestes "zur Vernichtung der Männer" (1967, gedruckt 1971).

Auszüge:

  • "Der Mann ist eine biologische Katastrophe: Das männliche Y-Gen ist ein unvollständiges weibliches X-Gen. Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollständige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Gen-Stadium verkümmert ist. [...]

  • Mann sein heißt, kaputt zu sein; Männlichkeit ist eine Mangelkrankheit, und Männer sind seelische Krüppel. [...]

  • Jeder Mann weiß in seinem tiefsten Innern, dass er ein Stück Scheiße ist. [...]

  • Den Mann ein Tier zu nennen, heißt, ihm zu schmeicheln. [...]

  • Dadurch, und durch seine Unfähigkeit zu menschlichem Kontakt und zum Mitleid, hat das männliche Geschlecht die ganze Welt in einen Scheißhaufen verwandelt. [...]

  • Wie die Menschen ein vorrangiges Lebensrecht gegenüber den Hunden haben, so haben die Frauen ein größeres Lebensrecht als die Männer. Die Vernichtung sämtlicher Männer ist daher eine gute und rechtliche Tat; eine Tat, die sich zum Wohl der Frauen und Segen aller auswirken würde. [...]"

Ich werfe ihr vor:

  • Aufruf zum weltweiten Massenmord an Männern, d.h. zum Androzid.

Die sexistischen Haßtiraden der Frau Solanas sind insofern ernstzunehmen, als Frau Solanas eine nicht geringe Zahl von (nicht nur weiblichen) Bewunderern gefunden hat. Unter Anderem wurde ihr Manifest Grundlage eines Bühnenstücks, sie selbst wurde die Heldin eines Films. Vgl. hierzu den Wikipedia-Artikel.

Siehe auch SCUM als Schultheaterstück in Schweden.

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