Sexistinnen-Pranger

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Gudrun Schyman (*1948)   Ins Netz gestellt: 25-1-2012


Gudrun Schyman

Die schwedische Politikerin Gudrun Schyman begann ihre Karriere im marxistisch-leninistischen Kampfbund (Marxist-Leninistiska Kampförbund).

1993 wurde sie Vorsitzende der Linkspartei der Kommunisten (Vänsterpartiet).

Sie ist Mitbegründerin einer Partei namens Feministische Initiative. Dort heißt es u.a.:

Die schwedische Gleichberechtigungspolitik hat bis jetzt den Consensus über alles gestellt: es hat nur geheissen, der Kuchen kann grösser, das Leben von Frauen besser werden, ohne dass es das Leben von Männern beeinträchtigt. Unsere Gesellschaftsanalyse macht die Abschaffung von männlichen Privilegien zu einer folgerichtigen Forderung.

Das erlaubt einen ziemlich großen Interpretations-Spielraum, zumal weiter oben unverhohlen die Abschaffung des "Patriarchats" gefordert wird.

In einem Artikel vom 7-6-2005, veröffentlicht in WELT-ONLINE, schrieb der Journalist Reiner Gatermann über sie:

Schließlich verglich sie 2002 die schwedische Institution der Familie mit dem Taliban-Regime und forderte im Herbst 2004 eine kollektive Männersteuer zur Deckung der Kosten, die deren Gewalt gegenüber Frauen verursacht.

Der Blogger "Fjordman" bestätigte dies und vermerkt hierzu treffend:

Die Ironie dabei ist, dass in islamischen Staaten wie dem, den die Taliban in Afghanistanetablierten, bestimmte Personengruppen, in dem Fall Nicht-Moslems, eine spezielle Strafsteuer bezahlen müssen, einfach nur danach, wer sie sind und nicht danach, was sie verdienen.Radikalfeministinnen wie Frau Schyman sind daher viel näher bei den Taliban als westlicheMänner, wobei ich allerdings glaube, dass sie diese Ironie niemals selber erfassen können.

Ich werfe Gudrun Schyman vor:

  • Politisch ambitionierter Sexismus.
  • Vorschlag der Einführung einer geschlechtsbezogenen Steuer nach dem Vorbild der islamischen Kopfsteuer (Dschizya).
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