Sexistinnen-Pranger

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Josefine Schreier (1899-1962)


In ihrem Buch "Göttinnen. Ihr Einfluß von der Urzeit bis zur Gegenwart" (1965, 1977) führt Josefine Schreier die Geschlechter auf unterschiedliche Rassen zurück:

Die Anthropologen sprechen mit Recht von einer inferioren und superioren Rasse, je nachdem der Schädelbau mehr oder weniger dem eines Tieres als eines Menschen ähnlich ist. Aber nicht nur in tiefer Vergangenheit waren die biologischen Unterschiede der Geschlechter in dieser Hinsicht so groß, sondern noch im Jahre 1915 erschien einer solcher Bericht über ein Volk in Afrika:

Aus irgend einem Grunde scheinen die Ilibi-Frauen im großen und ganzen von einem höheren Typus zu sein als die Männer dieser Gemeinschaft. Tatsächlich ist die Differenz im Aussehen so ausgeprägt, daß sie beim ersten Anblick als eine andere Rasse als die Männer angesehen werden könnten (D. Amaury Talbot, Woman's Mysteries of a Primitive People, London 1915.) (S.27)

Die in der Quelle geäußerte Mutmaßung wird nun bei Josefine Schreier zur Gewißheit:

So dürfen wir schließen, daß überlegene, herrschende Frauen einer anderen Rasse angehörten als die Männer, die ihnen untertan waren. (S.28)

Ich werfe Josefine Schreier vor:

  • Verbreitung eines rassistisch gestützten Sexismus.
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