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In Büchern wie "Das Deutsche als Männersprache" (1984) und "Alle Menschen werden Schwestern" (1990) leugnet Pusch die Tatsache, daß die deutsche Sprache organisch gewachsen ist, und unterstellt eine Männer-Verschwörung, welche sich zum Ziel gesetzt habe, die Frau auf dem Wege der Sprache ideologisch zu entwerten und zu benachteiligen.
In der Folge fordert sie die "Entpatrifizierung" der Sprache, ja ihre "totale Feminisierung", denn:
Die ideologische Begründung für die Forderung nach "kompensatorischer Gerechtigkeit" ist folgender rhetorischer Frage zu entnehmen:
womit implizit ausgesagt wird, daß die natürlich gewachsene Sprache nicht (mehr) den Rang des Menschlichen beanspruchen könne, und eine ideologische Umgestaltung der Sprache in Hinblick auf ein neues, feministisches Menschenbild nunmehr geboten sei. Luise F. Pusch setzt das vor-feministische Deutschland sogar in eine innere Beziehung zum Nationalsozialismus:
Auf ihrer Netzseite FemBio finden sich in einem Eintrag vom 05.04.2009 mit dem Titel "Der Mann als Sicherheitsrisiko" folgende Sätze:
Darauf ist zu erwidern, daß der weitaus größte - und permanente - Massenmord eine zu 100 % weibliche Urheberschaft hat, einfach, weil Männer gar kein Antragsrecht auf die Tötung von Ungeborenen haben und, falls sie dennoch einen Ungeborenen töten - auch durch ärztliche Fahrlässigkeit -, dafür schwer bestraft werden. Daß Männer vielleicht auch von diesem Recht Gebrauch machen würden, wenn sie es hätten, mindert nicht die Schuld der unzähligen Mütter, die von der Straffreiheit tatsächlich profitieren. Wenn also Grund zu kollektiver Scham bestehen sollte, so gilt dies zunächst einmal für Frauen.
Ich werfe Luise F. Pusch vor: