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Der Privatdozent Dr.phil Rolf Pohl lehrt am Sozialpsychologischen Institut der Leibniz-Universität Hannover. Ein für das Sommer-Semester 2009 angekündigtes Seminar trägt den bezeichnenden Titel: Männlichkeit als kulturelles und psychosoziales Konstrukt.
Zu seinem Buch Feindbild Frau - Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen gibt der Offizin-Verlag u.a. folgende Inhaltsangaben :
Weitere Leitideen des Pohl'schen Denkens erfahren wir aus Kapitel-Überschriften des Inhaltsverzeichnisses:
Derartige Formulierungen erwecken den Eindruck einer ins Akademische erhobenen pornografischen Begierde.
Die verallgemeinernde Zuschreibung von Angst und Haß auf Männer in ihrem Verhältnis zu Frauen kann jedenfalls nur noch als paranoid oder wahnhaft bezeichnet werden und ist insofern ein Musterbeispiel sexistischer Systembildung.
Ich werfe Rolf Pohl vor:
Diese Bewertung soll keine Aufforderung sein, die Lehr- und Meinungsfreiheit einzuschränken. Jedoch täte die Universität gut daran, einen Willen nach Ausgewogenheit erkennen zu lassen. Zum Beispiel durch Einstellung eines Dozenten, der auf die gleiche verallgemeinernde Weise, wie Pohl es tut, den Frauen - und nicht nur gewissen Feministinnen - Angst- und Haßgefühle dem anderen Geschlecht gegenüber zuschreibt.
Auf diese Weise würden Feindbild-Ideologien, wie Rolf Pohl sie aufgebaut hat, ad absurdum geführt.