Sexistinnen-Pranger

Behörden und Organisationen


Landeskriminalamt NRW


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Das Landeskriminalamt NRW bringt ein Faltblatt heraus, das auch in den Polizeidienststellen ausliegt, besonders im Bereich der Opferberatung.

Darin wird das Vorurteil unterstützt, daß häusliche Gewalt ganz überwiegend von Männern ausgehe und die Opfer überwiegend weiblich seien. Eindrücklich wird das nicht zuletzt an den Grafiken.

Diese Irreführung ist merkwürdig insofern, als die wissenschaftlichen Untersuchungen, welche das Gegenteil beweisen, für Jedermann über das Internet abrufbar sind; vergleiche hierzu u.a. die Verweise auf meiner Webseite

Schlägerinnen-Stopp!


DasLandeskriminalamt NRW informiert

Auf der Rückseite wird dem Manne deutlich gemacht, wer über die Wohnung verfügt, deren Miete er - in der Regel - allein bezahlt.

Die Frau ist behaust und behütet; ihre Rotfärbung soll wohl signalisieren, daß sie unantastbar ist.

Der Mann steht "draußen vor der Tür", einsam, isoliert, und signalisiert durch seine Blaufärbung die gefühlte Kälte.

Über ihm schwebt, gleichsam als Damoklesschwert, ein Kasten mit grellroter Schrift, welche ihm signalisiert, daß es eine Rückkehr ohne Bedingungen nicht geben wird.


Daß es sich bei der Behauptung von der männlichen Urheberschaft häuslicher Gewalt um ein reines Ideologem handelt, läßt sich, wenn diese Behauptung nicht schon durch einige hundert wissenschaftliche Untersuchungen widerlegt wäre, auch erschließen, indem man die wahrhaft ideologische Parole "Mein Bauch gehört mir" mit vergleichbaren Parolen parallelisiert.

So könnte der - in einer ehelichen Gemeinschaft meist männliche - Mieter doch einfach sagen: "Meine Wohnung gehört mir", und konsequenterweise seine Frau im Konfliktfalle "abtreiben". Er müßte sich nur vorher einen Beratungsschein holen und bei der Beratung angeben, daß er die Frau nicht freiwillig zu sich geholt habe und ihr Bleiben mit seinem Lebensentwurf nicht vereinbar sei.

Das Landeskriminalamt NRW informiert

Ein solches Verhalten wird wohl kein Mann jemals ernstlich erwogen haben. Umso schlimmer, daß einseitig Frauen das Recht haben, nicht nur ihren Bauch, sondern auch die von ihnen benutzte Wohnung zum Objekt einer unumschränkten Herrschaft zu machen.

Wir dürfen nicht hoffen, daß sich die Verhältnisse umkehren, aber wir können hoffen und darauf hinarbeiten, daß sie sich normalisieren.

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