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Thomas Krüger (1959-) Artikel eingestellt: 11-11-2010


Thomas Krüger (Serviervorschlag)

Thomas Krüger ist Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung sowie Präsident des deutschen Kinderhilfswerks.

Während seiner Ausbildungszeit in der DDR hatte er Theologie studiert und sich in der "Kirche von unten" engagiert. Seine Frau hat er nach dem Bahai-Ritus geheiratet. 2008 geriet er in Kritik, weil er Evangelikalen und Islamisten gleichermaßen vorgeworfen hatte, Freiheitsrechte infrage zu stellen. Ebenso geriet er in Kritik durch ein öffentlich ausgestelltes Nacktfoto.

In seiner Eröffnungsrede vom 28-10-2010 zum Thema Das flexible Geschlecht: Gender, Glück und Krisenzeiten in der globalen Ökonomie, bekannte Krüger sich uneingeschränkt zur feministischen Ideologie bis hin zur völligen Deligitimierung der natürlichen Geschlechterordnung:

Für die politische Bildung stellt sich die große Herausforderung, mit der Vielstimmigkeit und Pluralisierung von Unterschieden und den damit verknüpften Problematiken und Defiziten umzugehen. Das bedeutet zum Teil auch, mit den Spannungen und dem Unbehagen umzugehen, die der nichtverständliche oder nicht-übersetzbare Teil von Unterschieden verursachen mag. [...] Deshalb gilt es immer noch, das Prinzip des Gender Mainstreaming als zentrale Dimension aller gesellschaftlichen und politischen Bereiche umzusetzen.

Man beachte den Wortgebrauch von "umgehen mit"! Damit wird suggeriert, daß es sich bei der gesunden Intuition, durch die wir natürliche Gegebenheiten erfassen, in Wirklichkeit um problematische, wenn nicht behandlungsbedürftige Neigungen handle, die es mittels volkspädagogischer Maßnahmen, eben mittels "politischer Bildung", zu überwinden gelte. Dazu...

bedarf es neben der Anerkennung der Geschlechterdifferenzen zudem politischer Bündnisse auch quer zu und jenseits von Heteronormativität, Zweigeschlechtlichkeit und Kleinfamilie. Um Gerechtigkeit und einen Austausch auf Augenhöhe zu erreichen, kann die eigene Position, die eigene Erfahrung, der eigene Körper und die eigene Sexualität nicht länger zur Norm erklärt werden, von der alle anderen Versionen als minderwertige Abweichungen gelten, die es allenfalls zu tolerieren gilt.

Es geht also um die politisch zu verordnende Außerkraftsetzung elementarster Kategorien menschlicher Erfahrung, welche über Jahrtausende kulturprägend wirksam waren und selbst durch den Kommunismus und den Nationalsozialismus nicht aufgehoben worden sind. Für ihre Zertrümmerung sieht Krüger nunmehr die Zeit gekommen.

In Anlehnung an einen Essay von Volkmar Sigusch erwähnt Krüger als politisch förderungswürdige Abnormitäten...

Bisexuelle, Fetischisten, BDSMler, Bigender, Transvestiten, Transgender, Transidentische, Transsexuelle, E-Sexuelle, Intersexuelle, Polyamoristen, Asexuelle, Objektophile und Agender.

Dies alles wird gerechtfertigt unter dem Etikett von "Gerechtigkeit" sowie den Werten einer "freien und demokratischen Gesellschaft". Krüger suggeriert:

Es gehört zu einer zeitgenössischen demokratischen Gesellschaft, mehr Freiheit zu wagen. Von hierarchiefreien Partnerschaften auf Augenhöhe und von einer geschlechtergerechteren Welt profitieren wir schließlich alle!

Ich werfe Thomas Krüger vor:

  • Mißbrauch eines politischen Amtes zur feministisch ideologisierten Irreführung der Öffentlichkeit.
  • Demagogie mit Zielsetzung der Demoralisierung des Volkes.

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