Sexistinnen-Pranger

Pudel-Pranger


Michael Kimmel (*26. Februar 1951)23-11-2013
Michael Kimmel

Michael Kimmel ist ein US-amerikanischer dezidiert pro-feministischer Soziologe mit Schwerpunktthema "Männerforschung". Er ist Dozent an der Stony Brook University (New York), Herausgeber des Journals "International Encyclopedia of Men and Masculinities" und Sprecher der Vereinigung NOMAS (Nationale Organisation für Männer gegen Sexismus).

Am 22-11-2013 veröffentlichte dieStandard.at ein Interview mit Michael Kimmel. Dieser behauptete dort allen Ernstes:

Feminismus ist tatsächlich eine feine Sache für uns Männer.

Auf die Frage nach "handfesten Beispielen" antwortete Kimmel:

Nehmen wir Männer im Haushalt. Je mehr Männer die Hausarbeit mit ihren Frauen teilen, desto glücklicher, gesünder und besser in der Schule sind ihre Kinder, desto glücklicher und gesünder sind ihre Frauen und sie selbst. Und: Tatsächlich haben diese Männer mehr und besseren Sex. Also da gibt es viele Gründe.

Auf die Frage, ob dies alles statistisch erwiesen sei, gab er zur Antwort: "Worauf Sie wetten können."

Es folgen keine Belege. Einen wissenschaftlichen Anspruch erhebt Kimmel, obwohl Universitätsprofessor, somit also nicht.

Männer, welche die Hausarbeit mit ihren Frauen teilen, sind meistens erwerbslos, tun es also unfreiwillig. Zudem empfinden Frauen das in aller Regel als einen Einbruch in ihr Ressort, was die Aussichten auf eine Scheidung erhöht. Der Film "Pappa ante portas" von Loriot verdeutlicht dies auf eine humoristische Weise; ebenso dieses kurze Video: Wenn Frauen endlich die Familie ernähren. Daß Männer in solcherart ausweglosen Verhältnissen mehr Sex hätten, ist glaubwürdig; unwahrscheinlich ist, daß es auch der "bessere" sei, denn Routine ist der Liebe bekanntermaßen nicht förderlich.

Beunruhigend sind nicht Kimmels offensichtlich absurde und nicht ernst zu nehmende Behauptungen, sondern vielmehr die Tatsache, daß er an einer Hochschule lehrt und dort auch organisatorisch aktiv ist, was seinem Sexismus in den Augen von weniger gebildeten Menschen einen wissenschaftlichen Nimbus verleiht.

Ich werfe Michael Kimmel vor:

  • Sexistische Volksverhetzung in der Funktion eines Universitätsprofessors.
  • Beihilfe zur Rufschädigung der Wissenschaft.

Sexistinnen-Pranger