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Behörden und Organisationen


Femen   (Eingestellt am 30-6-2013)


Femen

Bild rechts: Titel-Grafik einer Femen-Netzseite, darstellend eine Frau mit blutiger Sichel und abgeschnittenen Hoden.

 

 

Die 2008 in der Ukraine gegründete differenz-feministische Organisation Femen gibt vor, für "Frauenrechte" zu kämpfen. Sie erzwingt sich mediale Aufmerksamkeit mit einer bis dahin nicht bekannten Rücksichtslosigkeit wie etwa das Absägen eines Holzkreuzes, das für die Opfer des Stalinismus errichtet worden war, mittels einer Motorsäge. Dabei nehmen die Aktivistinnen ebenso brutale Polizei-Einsätze gegen sich inkauf wie sie ggf. auch Polizeischutz für sich selbst in Anspruch nehmen.

Femen operiert weltweit. Die Finanzierung dieser Organisation ist bis jetzt ungeklärt. Sicher ist, daß die Aktivistinnen durchwegs über ein ungewöhnlich hohes Einkommen verfügen, das offensichtlich nicht auf eigener Erwerbstätigkeit oder eigenem Vermögen beruht.

Was die Zielsetzung betrifft, so erhalten wir Auskunft z.B. durch folgende Passagen aus einem Interview mit der "ZEIT" vom 12.06.2012, Titel: "Am Ende steht das Matriarchat".

Schewtschenko: Feminismus ist die nötige Ideologie für alle Frauen dieser Welt. Sie bedeutet, dass wir zu kämpfen haben, auch mit verrückten Waffen. Denn Feminismus ist nicht nur etwas, das in Büchern steht. Es ist wichtig für junge Frauen in der Ukraine und in Europa. Wenn ich keine Feministin bin, bin ich ein Sklave der Männer.

[...]

ZEIT ONLINE: Was steht am Ende Ihrer Revolution?

Schewtschenko: Das Matriarchat, das hoffe ich doch.

ZEIT ONLINE: Wann ist es soweit?

Schewtschenko: Ich weiß es nicht genau, vielleicht 2017, genau hundert Jahre nach jener russischen Revolution, die die Zarenherrschaft beendete. Wenn es so weit ist, müssen wir kämpfen. Dann wird wieder Blut fließen. Die Revolution wird brutal.

ZEIT ONLINE: Wessen Blut?

Schewtschenko: Das der Männer.

Man könnte diese Äußerungen als witzig und übertrieben bezeichnen, wenn die Aktivistinnen nicht tatsächlich die Bereitschaft erkennen ließen, gewohnheitsmäßig Polizei-Einsätze zu provozieren und Gefängnisaufenthalte inkauf zu nehmen. Beunruhigend inbezug auf die deutsche Rechtsstaatlichkeit ist übrigens, daß die Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen (LfM) Feminismuskritik mit Bußgeld belegt, die Darstellung des Femen-Aktivismus offenbar aber als harmlos ansieht.

Ich werfe "Femen" vor:

  • Global organisierte sexistische Stimmungsmache.
  • Besonders rücksichtslose Vorgehensweise zur Erzwingung medialer Aufmerksamkeit.

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