Sexistinnen-Pranger

Das ist Sexismus!


(7-10-2009; überarbeitet am 7-10-2011) Dies ist eine Neufassung der Seite, die ursprünglich die Überschrift trug: "Was ist Sexismus?" Sie können die alte Seite über diesen Verweis noch aufrufen. Sie entspricht aber nicht mehr meinem jetzigen Kenntnisstand und Ziel. Das eingehende Studium entsprechender Literatur und mein Nachdenken haben mich zu tieferen und klareren Einsichten geführt, die ich Ihnen mit dieser Neufassung zugänglich mache.


Inhaltsübersicht

Einleitung: Das Vorurteil der weiblichen Überwertigkeit.
1. Rassismus und Sexismus - ihre Unterschiede.
2. Rassismus und Sexismus - ihr Gemeinsames.
3. Gibt es überhaupt Rassen?
4. Gibt es überhaupt Geschlechter?
5. Was ist Sexismus?
6. Differenz-Feminismus als die Grundform sexistischer Ideologie.
7. Einordnung des Sexismus in die totalitären Ideologien und Systeme der Moderne.
8. Zur Frage der Ursachen und der Überwindung des Sexismus oder Feminismus.
9. Sexistische Argumente gegen Antisexisten und ihre Widerlegung


 

Einleitung: Das Vorurteil der weiblichen Überwertigkeit.

Manch einer, der z.B. durch eine Suchmaschine auf diese Seite kommt, dürfte schon beim Lesen des Wortes Sexistinnen-Pranger stutzig werden: Sexistische Frauen, gibt es die denn? Allerdings! Freilich, es gibt auch sexistisch aktive Männer (die sogenannten "lila Pudel"), sogar sexistisch agierende Firmen, NGOs und Behörden. Sie alle werden hier berücksichtigt. Jedoch lege ich dem vorliegenden Pranger einen Begriff von Sexismus zugrunde, der als Opfer nur Männer, und zwar als Kollektiv, zuläßt, und Frauen prinzipiell ausschließt.

Dieser Begriff widerspricht bisherigen Gewohnheiten. Denn die meisten Artikel, welche den Sexismus abhandeln, betrachten als Opfer dieser Haltung Frauen - entweder ausschließlich, oder in der Hauptsache. Denn zwar wird die Möglichkeit von Männern als Ziele sexistischer Verunglimpfung üblicherweise eingeräumt, aber dann doch recht abstrakt, das heißt, um der theoretischen Vollständigkeit Genüge zu tun. Hat sich schon jemals ein Mensch wegen sexistischer Verunglimpfung von Männern verantworten müssen? Es wird Zeit, die Voraussetzungen hierfür zu schaffen.

Wer nun meine abweichende Einstellung zur Kenntnis nimmt, dürfte geneigt sein, dies als provokative Übertreibung zu werten. Vielleicht sagt er sich: "Es war wohl einmal nötig, auch die andere Seite, die Ausnahmen, in den Blick zu nehmen. Irgendwann wurde das ja fällig." Diesen Lesern entgegne ich hiermit: Ich behandle hier keine Ausnahmen, sondern ich trage der These Rechnung, daß Betroffene des Sexismus ausschließlich Männer sein können, und dies aus prinzipiellen Erwägungen.

Hierfür werde ich auf dieser Unterseite, die den Titel trägt: "Das ist Sexismus", die theoretische Begründung zu geben versuchen. Es wird sich herausstellen, daß der übliche Sexismus-Begriff, welcher eher Frauen als Opfer sieht, in sich widersprüchlich und damit hinfällig ist. Damit hole ich eine Arbeit nach, auf die der Leser eigentlich schon mit Erscheinen dieser Webseite, also seit dem 11-10-2008, einen Anspruch hatte. Sie beinhaltet, das Vorurteil der weiblichen Überwertigkeit zu stürzen. Sehen wir uns zunächst einige Begriffs-Prägungen genauer an.

 

1. Rassismus und Sexismus - ihre Unterschiede.

  1. Die Zielgruppen des Rassismus existieren regional und / oder partial, d.h. sie konzentrieren sich auf geografisch begrenzte Gebiete, ansonsten auf einen verstreut wohnenden, aber meist eher kleinen Teil der Erdbevölkerung.

  2. Die Zielgruppen des Sexismus existieren global, denn die beiden Geschlechter sind auf der Erde gleichverteilt. Von geografisch bestimmter Konzentration kann keine Rede sein.

  3. Anders als der Rassismus hat der Sexismus kaum Schwierigkeiten mit der Definition seiner Zielgruppen. Denn Mann und Frau sind nicht nur durch ihre körperlichen Merkmale, sondern auch über ihre bürgerlichen Namen viel eindeutiger definiert als die Angehörigen bestimmter Ethnien.

  4. Zudem sind uns die Geschlechter der Anschauung nach viel weniger fremd, weil immer und überall "mitten unter uns": als Eltern, oft auch als Geschwister, mit denen wir gemeinsam aufgewachsen sind. Später begegnen uns beide Geschlechter fast immer auch ingestalt von Arbeitskollegen. Daß uns hingegen Vertreter anderer Ethnien begegnen, ist weitaus weniger selbstverständlich.

 

2. Rassismus und Sexismus - ihr Gemeinsames.

Um als rassistisch oder sexistisch zu gelten, muß eine Einstellung - in meinem Verständnis - folgende Bedingungen erfüllen:

  1. Die "Rasse" oder das Geschlecht unterliegt einer polarisierenden Wertung. Kategorien einer solchen Wertung sind z.B. lebenstüchtig-degeneriert; schöpferisch-parasitär; machtbesessen-friedensstiftend; gewalttätig-schutzbedürftig.

  2. Die Bewertung oder Zuschreibung wird in den Dienst von Interessen gestellt, vor Allem von politischen Interessen. Hierbei geht es also immer um Macht, wobei Wertungen den Zweck von Legitimation erfüllen.

  3. Eine Legitimation wird nicht unbedingt offengelegt; oder sie wird es nur teilweise. So beruhte die Einführung des Gewaltschutzgesetzes auf einer polarisierenden Wertung von Männern als gewalttätig und Frauen als schutzbedürftig; das gilt auch heute noch für seine Exekution. Dennoch ist die Formulierung des Gesetzes weitgehend geschlechtsneutral. - Mit Gesetzen, die ethnische Gruppen betreffen, verhält es sich teilweise ähnlich.

 

3. Gibt es überhaupt Rassen?

  1. Nach einer UNESCO-Erklärung von 1950 sollte der Begriff Rasse nicht mehr verwendet werden; er sei wissenschaftlich wertlos. Dieser Standpunkt wird auch heute überwiegend vertreten. Argumentiert wird dabei meistens auf molekularbiologischer Basis, wonach die genetischen Unterschiede z.B. zwischen zwei gebürtigen Deutschen desselben Ortes größer sein können als die zwischen einem Deutschen und einem Schwarzafrikaner.

  2. Aber was geht den gewöhnlichen Menschen die Genetik an? Der gewöhnliche Mensch sieht keine Gene; stattdessen sieht er schwarze, gelbe und weiße Menschen, und die dadurch gewonnenen Eindrücke können stark und nachhaltig sein. Folglich prägen sie auch sein Urteil. So erklärte mir ein Mann in Westafrika, er wisse, daß er der schwarzen Rasse angehöre und ein "nègre" (Neger) sei. Die wissenschaftliche Leugnung der menschlichen Rasse empfinde er daher als eine Beleidigung, denn sie leugne seine Besonderheit. - Nun, es handelte sich um einen Königssohn, deren es viele in den ehemaligen Kolonien gibt. Darauf war er stolz, und ebenso darauf, daß seine Vorfahren jeweils viele Sklaven besessen hatten.

    Nachdem ich ihm erklärte, daß in Deutschland die Negerküsse nicht mehr Negerküsse heißen und die Mohrenköpfe nicht mehr Mohrenköpfe, interpretierte er dies ebenfalls als einen rassistischen Akt - nicht unberechtigt, wie ich meine. An seiner Stelle wäre ich ebenfalls verärgert! Denn die Umbenennung dieser Süßigkeiten kann ja kaum anders als dahingehend ausgelegt werden, daß Küsse und Zärtlichkeiten mit oder unter Negern unerwünscht seien.

  3. Aufgrund meiner Erfahrungen in Afrika gebrauche ich weiterhin das Wort Neger. Natürlich gilt: Der Ton macht die Musik. Ich wurde u.a. "Yovo" oder "Bature" genannt, was, genauso wie "Neger", zunächst einmal eine Farbe bezeichnet, dann aber oft auch eine Wertung beinhaltet. Nachdem ich bemerkt hatte, daß viele Neger in Gelächter ausbrachen, wenn während meiner Annäherung das Wort "Bature" fiel, habe ich mich irgendwann darüber beschwert. Das stieß aber auf völliges Unverständnis.

    Selbst offener Rassismus gilt (oder galt) dort nicht als justiziabel. So wurde der Mutter meines Kindes während der Geburt von der Hebamme sehr heftig vorgeworfen, einen weißen Ehemann gewählt zu haben. Ich stand dabei. Als ich daraufhin Anzeige erstatten wollte, fand der Polizeichef das völlig übertrieben. "Es gibt zwanzig Rassen allein in dieser Kleinstadt", sagte er. "Alle rivalisieren miteinander." Ich solle diesen Vorfall einfach nicht wichtignehmen, er sei normal.

    Sollten wir es nicht genauso sehen?

  4. Wird der Begriff Rasse geleugnet, dann ist eigentlich auch der Begriff Rassismus obsolet. Folglich gibt es Versuche, sich mit neuen Wortprägungen zu behelfen, etwa mit "Kulturalismus". Aber es ist so, wie wenn man "Ausländer" durch "Menschen mit Migrationshintergrund" ersetzt: Irgendwann wirkt eine solche Reglementierung krampfhaft und lächerlich. Überdies verstößt es gegen das demokratische Prinzip, wenn man dem Souverän vorschreibt, wie er sich auszudrücken habe.

 

4. Gibt es überhaupt Geschlechter?

  1. So seltsam es klingt: Auch die Existenz definierter Geschlechter wird zunehmend geleugnet. Aber das liegt eigentlich nur in der Konsequenz einer Gleichheits-Ideologie oder "Diktatur des Relativismus", welche unter dem Vorwand einer angeblich wünschenswerten "Freiheit von Herrschaft und Hierarchie" die allgemeine Vermassung anstrebt und vorbereitet, um darauf dann eine umso brutalere Zwangs-Herrschaft zu begründen.

  2. Innerhalb der Geschlechterdebatte wird die bloße Konstruktion nicht nur des sozialen, sondern sogar des biologisch verankerten Geschlechts u.a. durch Judith Butler behauptet. Eine andere Erscheinungsform dieser Tendenz ist die sogenannte Queer-Theorie. In jedem Falle geht es darum, bisher als natürlich geltende (Werte-)Ordnungen zu durchbrechen, was natürlich immer nur für Menschen vorteilhaft ist, die aus diesen Ordnungen bisher herausgefallen sind. Nicht mehr diese gelten jetzt als kriminell oder krank, sondern jene, die weiterhin Ordnungen anerkennen. Darunter fallen z.B. überzeugte Christen.

  3. Es ist klar, daß es unter dieser Vorausetzung, käme sie voll zum Zuge, auch keinen Sexismus im strengen Wortsinne mehr geben kann. Tatsächlich gibt es bereits ein Ersatzwort: den "Heterosexismus". Ein Heterosexist ist demnach ein Mensch, der die Heterosexualität als Norm betrachtet und dafür auch eintritt. Und als solcher gilt er natürlich als kriminell oder krank. Darin bekundet sich die Intoleranz der Toleranten, welche regelmäßig auf eine totalitäre Steigerung derjenigen Grausamkeit hinausläuft, die sie zu bekämpfen vorgibt.

 

5. Was ist Sexismus?

Unter Sexismus kann mancherlei verstanden werden. Unter Anderem:

  1. Die Einstellung, wonach alles Mögliche, was üblicherweise nicht sexuell verstanden wird, dennoch so ausgelegt wird:

    1. biologistisch als Pansexualismus. Klassischer Vertreter: Sigmund Freud (1856-1939). Er konstruierte eine "Libido" als Alles beherrschende, sogar kulturtreibende Kraft und unterstellte selbst Kleinkindern sexuelle Triebhaftigkeit.

    2. soziologistisch als Genderismus: Alle möglichen gesellschaftlichen Verhältnisse und Einrichtungen werden "geschlechtersensibel" interpretiert, was u.a. zu sprachlichen Neubildungen wie "Salzstreuerinnen" führt. (Gemeint sind die Gefäße zum Salzstreuen.)

  2. eine habituelle, oftmals unreflektierte Denkweise, Ausdrucksweise oder Handlung, in welcher Geringschätzung oder Verachtung des anderen Geschlechtes zum Ausdruck kommt.

  3. eine systematisch ausgearbeitete Ideologie, in welcher eines der beiden Geschlechter (d.h. ihre Vertreter als Kollektiv) als besser, aber unterdrückt, das andere als minderwertig, aber herrschend ausgewiesen wird.

  4. die struturelle Benachteiligung der Vertreter eines der beiden Geschlechter.

  5. die Auffassung, daß Heterosexualität normal und normierend sei. Diffamierender Ausdruck für diese "sexistische" Auffassung: Heterosexismus.

 

6. Feminismus als die Grundform sexistischer Ideologie.

  1. In vorliegendem Sexistinnen-Pranger werden nur Vertreter der Klasse 5.3. angeprangert, das sind die ideologischen Sexisten. Ihre Aussage ist: Frauen sind die lebenswerteren, höher entwickelten oder die eigentlichen Menschen. Eine andere Bezeichnung für diesen Standpunkt ist: Differenz-Feminismus.

    Vertreter des Sexismus bzw. Differenz-Feminismus sind nicht nur Frauen, sondern - erstaunlicherweise - auch Männer. Was sie anzielen, sind aber ausschließlich Männer - niemals Frauen. Einen umgekehrten ideologischen Sexismus (der also Männer als höherwertig ansieht) gibt es nicht. Dies gilt sowohl empirisch wie theoretisch.

  2. Empirisch gibt es, soweit ich weiß, keinen ideologischen Sexismus, der sich gegen Frauen richtet, d.h. der Frauen als minderwertig oder sogar als eingeschränkt lebenswürdig betrachtet. Selbst Otto Weininger war im strengen Sinne kein Sexist (er befürwortete das Wahlrecht für Frauen!), sondern Metaphysiker. Ebenso gibt es, in Europa und in den USA jedenfalls, keine frauen-diskriminierenden Gesetze. Insbesondere gibt es keine ideologischen Genderzid-Programme, die auf Frauen zielen - solche, die auf Männer zielen, hingegen schon.

  3. Theoretisch ist ein ideologischer Sexismus, der sich gegen Frauen richtet, also ein "Maskulismus" als Spiegelbild des Feminismus, unmöglich. Denn diese Annahme hätte zur Voraussetzung, daß Mann und Frau prinzipiell gleich seien. Sie sind es aber nicht. Die Gleichheit von Mann und Frau ist vielmehr ein links-ideologisches Konstrukt, das weder durch Tatsachen noch durch ein gesundes Empfinden bestätigt wird. So ist es eine (von Feministinnen) oft beklagte Tatsache, daß auch wirtschaftlich erfolgreiche Frauen grundsätzlich "nach oben", oder gar nicht heiraten. Das liegt aber eben nicht an ihren vermeintlichen "Vorurteilen" - dafür sind diese Frauen durchaus zu intelligent -, sondern an ihrem gesunden Empfinden.

  4. Es bleibt somit als einziger ideologischer Sexismus nur der Feminismus. Er beruht darauf, daß die natürliche Befähigung des Mannes zur Herrschaft über die Frau im Grunde gefühlt, nicht aber ertragen wird. Der Feminismus ist die Kompensation eines Minderwertigkeitsgefühls von Männern in Frauenleibern, unterstützt von Frauen in Männerleibern ("Lila Pudel"). Erstere wollen die Herrschaft an sich reißen; Letztere wollen sich ihnen unterwerfen. Während die Ersteren an ihrer Pathologie leiden, dieses mit einer Ideologie der eigenen Höherwertigkeit kompensieren, ihr tatsächliches Versagen mit Unterdrückung erklären und zur Rechtfertigung ihrer "Entschädigungs"-Ansprüche eine ständige Schuldzuweisung betreiben, profitieren die Letzteren aus dem entstehenden Sittenverfall und spenden den Erzeugerinnen Beifall.

 

7. Einordnung des Sexismus in die totalitären Ideologien und Systeme der Moderne.

  1. Der Sexismus beruht auf der weitreichendsten Verschwörungstheorie aller Zeiten. Die erste ihrer Art war die des Kommunismus, welcher eine verschworene Ausbeuterklasse unterstellte. Im nationalen Sozialismus wurde die Klasse der Verschwörer ausgeweitet auf das "Weltjudentum". Der Feminismus hat dann die Verschwörungstheorie erweitert auf die gesamte Mannheit, also die halbe Menschheit. Sie besagt: Frauen sind nicht auf natürliche Weise "benachteiligt", sondern auf eine künstliche. Diese besteht seit Jahrtausenden ingestalt der Unterdrückung durch ein Patriarchat. Anderenfalls wären Frauen an Kultur und Zivilisation gleichbeteiligt.

  2. Die Methode der Massenvernichtung hat im Sexismus ebenfalls seine bisher höchste Steigerung erfahren. Wurden unter Lenin und Stalin die Gegner noch durch Genickschüsse unter freiem Himmel getötet - immerhin oft noch aufgrund von Urteilen -, so wurde die Massenvernichtung unter den nationalen Sozialisten ohne Urteil und in geschlossenen Räumen vollzogen, somit der Kenntnis des Volkes möglichst entzogen. (Nachdem das eugenetische Programm dennoch bemerkt wurde und folglich beendet werden mußte, wurde die Judenvernichtung von Vornherein nach Osteuropa ausgelagert.)

    Im Sexismus (Feminismus) schließlich ist die Massenvernichtung privatisiert worden. Nicht nur Urteile sind jetzt weggefallen, sondern auch Schuldvorwürfe und Anklagen. Vollzugsort ist der geschützteste aller Orte, der Mutterleib. Opfer sind nicht mehr überwiegend Erwachsene, sondern Ungeborene, d.h. Menschen mit unbegrenzter Möglichkeit der Entfaltung, doch ohne jede Chance der Selbstverteidigung oder Flucht. Vollzugsberechtigt sind allein Mütter; Väter haben kein Mitspracherecht über Leben und Tod ihre eigenen Nachkommen mehr!

  3. Bezog sich der Klassenkampf im Kommunismus lediglich auf eine soziale Schicht, die man u.U. noch wechseln konnte, so ist der Klassenkampf im nationalen Sozialismus bereits biologistisch inspiriert. Immerhin sind auch da die Grenzen noch durchlässig; so kann man zum Judentum übertreten bzw. seine Herkunft bisweilen verleugnen.

    Hingegen ist der sexistisch-feministische Klassenkampf zutiefst biologistisch, da kein Merkmal so tief körperlich verankert, so leicht erkennbar und so schwer zu verändern ist wie die Geschlechtszugehörigkeit. Die Betroffenen, also Männer, haben so gut wie keine Möglichkeit mehr zum Widerstand, etwa um ihr ungeborenes Kind zu retten oder dem Kindesentzug mit angeschlossener Unterhaltssklaverei zu entgehen.

  4. Der Sexismus ist somit als Metamorphose von Kommunismus und Rassismus zu bewerten. Es handelt sich um die Ideologie des Klassenkampfes in ihrer bisher letzten Steigerung.

 

8. Zur Frage der Ursachen und der Überwindung des Sexismus (Feminismus).

  1. Nach Allem, was ich erkennen kann, beruht der Sexismus auf einer - unsere gesamte Lebenswelt bestimmenden - Ent-Hierarchisierung, die eine unmittelbare Folge von Kommunismus und Nationalsozialismus und deren Erstursache die Säkularisierung ist. Sie begann mit der Leugnung Gottes und setzte sich in der Selbst-Entwertung des Mannes konsequent fort. Der Mann hätte niemals durch die Frau infrage gestellt werden können, wenn er sich seiner göttlichen Ebenbildlichkeit bewußt geblieben wäre. Erst sein selbstverschuldeter Fall brachte ihn um die Herrschaft über die Frau, und verschaffte der Frau den Willen zur Selbstverkennung und zur Selbstüberhebung, ja zur Herrschaft über den Mann. Es kennzeichnet die Herrschaft der Frau, daß der "Neue Mann" eine weibliche Erfindung ist.

  2. Der einzige mögliche Weg zur Überwindung des Übels ist die Anerkennung der ursprünglichen Hierarchie, in welcher der Mann die Herrschaft (d.h. auch Fürsorge-Pflicht) über die Frau innehat. Eine bloße Dokumentation der tatsächlichen Benachteiligung des Mannes in rechtlicher Hinsicht wird gar nichts nützen; sie wird, im Gegenteil, die Frau letztlich in der vermeintlichen Legitimität ihrer Herrschaft nur bestätigen und eine totalitäre Struktur, d.h. die perfekte Gynokratie herbeiführen.

  3. Das sicherste Hindernis auf diesem Wege ist die Gutgläubigkeit in die Einsichtsfähigkeit des Aufrührers. Es gehört zum innersten Wesen des Kindes gegenüber dem Erwachsenen und des Weibes gegenüber dem Manne, daß es die Grenzen seiner tyrannischen Macht erkunden und nach Möglichkeit überschreiten wird. Das Ideologem der Gleichheit, welches Ungleiche gleichzustellen sich bestrebt, hat noch immer Unglück bewirkt.

    Es bedarf eines weltweiten Erwachens der Mannheit, also der wahren Menschheit, um den Sexismus zu überwinden.

9. Sexistische Argumente gegen Sexismus-Kritiker und ihre Widerlegung

  1. Jeder Sexismus-Kritiker wird sich früher oder später persönlichen Angriffen ausgesetzt sehen, vor Allem dem Vorwurf, er habe mit einer Frau - oder mit Frauen überhaupt - schlechte Erfahrungen gemacht und sei daher "frustriert". Seine kritische Tätigkeit sei nichts weiter als die Kompensation eines persönlichen Versagens.

    Mit dem gleichen Argument ließe sich aber auch der Sexismus bzw. Feminismus widerlegen. Doch wie es unter ihnen Vertreter gibt, die mit Männern persönlich keine schlechten Erfahrungen gemacht haben, so gibt es auch Sexismus-Kritiker, die glücklich verheiratet sind oder - als Homosexuelle - überhaupt nie tiefere Beziehungen zu Frauen eingegangen sind.

  2. In der Regel wird Sexismus-Kritik auch dem politisch rechten Spektrum, wenn nicht sogar der Neonazi-Szene (!) zugeordnet. Man sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, für die hier die Stichworte "rückständig", "unbelehrbar", "Dumpfbacke" aufgeführt seien.

    Ein prominenter Vertreter dieser Art von "Aufklärung" ist Thomas Gesterkamp. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn war sich nicht zu schade, sein Pamphlet "Geschlechterkampf von rechts. Wie Männerrechtler und Familienfundamentalisten sich gegen das Feindbild Feminismus radikalisieren" als "Expertise" zu veröffentlichen. Wie aufgezeigt wurde, erfüllt dieser Text jedoch nicht einmal die einfachsten Ansprüche, die an eine wissenschaftliche Untersuchung zu stellen sind. Dies gilt stets auch für vergleichbare "Studien".

 

Zur Vertiefung siehe: Der Feminismus und seine Überlebenden zweiten Grades. Innere Blut- und Bodenpolitik.

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