Sexistinnen-Pranger

Behörden und Organisationen


Amnesty International, Deutsche Sektion


Sowohl in der

  • Satzung von Amnesty International, Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V., in der auf der Jahresversammlung 2008 in Hamburg geänderten Fassung, wie auch im

  • Arbeitsrahmen in der auf der Jahresversammlung 2009 in Saarbrücken geänderten Fassung

gebraucht Amnesty die ausschließlich weiblichen Formen von Personenbezeichnungen, wie etwa Förderinnen, Kassenwartinnen - also nicht etwa Personenbezeichnungen mit einem Binnen-I, welche (immerhin, aber unnötigerweise) beide Geschlechter hervorheben. Dazu finden sich folgende Erklärungen:

Die in dieser Satzung verwendeten weiblichen Personenbezeichnungen wie Sprecherin des Vorstands, Stellvertretende Sprecherin u.s.w. beziehen sich (als sogenannte merkmallose Formen) grundsätzlich auf beide Geschlechter.

beziehungsweise

Die im Arbeitsrahmen verwendeten weiblichen Personenbezeichnungen wie Sprecherin des Vorstands, Stellvertretende Sprecherin u.s.w. beziehen sich (als sogenannte merkmallose Formen) grundsätzlich auf beide Geschlechter.

Dieser Gebrauch ist eindeutig sexistisch. Aus Zeit- und Raumgründen wäre es nämlich naheliegend, die grammatisch männliche Form zu verwenden, zumal diese anerkanntermaßen "merkmallos" inbezug auf eine geschlechtliche Personen-Zuordnung sind. Dagegen widerspricht die Behauptung, daß die weibliche Form in diesem Sinne merkmallos sei, dem Herkommen. Sie bedeutet vielmehr Vergewaltigung an der deutschen Sprache.

Dies wird sofort deutlich, wenn der Sexismus ausgetauscht wird durch einen entsprechenden Rassismus, beispielwiese so:

Die in dieser Satzung verwendeten Personenbezeichnungen wie weißer Sprecher des Vorstands, weißer stellvertretender Sprecher u.s.w. beziehen sich (als sogenannte merkmallose Formen) grundsätzlich auf die Vertreter aller Hautfarben.

Ich werfe der Deutschen Sektion von Amnesty International vor:

  • Instrumentalisierung eines weltweit anerkannten Menschenhilfswerkes zum Zwecke einer sexistisch orientierten "Umpolung" der deutschen Sprache.

  • Inkaufnahme einer teilweisen Abwertung der Menschenrechte durch sexistische Ideologisierung.
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